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Queen Mary 2

... ein „Ocean Liner“ der Superlative

Baujahr: 2003
Länge: 345 Meter
Breite: 41 Meter
Maximale Breite auf Brückenhöhe: 45 Meter
Tiefgang: 10 Meter
Höhe: 72 Meter
Tonnage: 151.400 BRZ
Passagierkapazität: 2620
Crew-Mitglieder: 1253
Kabinenzahl: 1310
Geschwindigkeit: max. 30 Knoten
Antriebskraft: 157.000 PS
Flagge: Großbritannien


Kreuzfahrten mit der Queen Mary 2
Zielgebiet
frühester Hinreisetermin    späteste Rückreise  
Anzahl der Personen
 Dauer
Schiff
 

Was für ein Schiff! Nichts für junge dynamische Club-Urlauber. Nein, die „Queen Mary 2“ ist etwas für Urlauber, die erstens über ein entsprechendes Guthaben auf ihrem Konto verfügen und zweitens den puren Luxus genießen wollen – und Luxus, das gibt es jede Menge auf diesem Schiff. Nein, das Wort Schiff ist eine maßlose Untertreibung. Es ist ein schwimmendes Hotel der Luxusklasse, und vergleichbares ist an Land schwer zu finden. Es ist überwältigend, vor diesem Schiff mit unvorstellbaren Ausmaßen zu stehen und die Räume mit der geschmackvolle Eleganz der 20er Jahre zu betreten.

Innerhalb der „Queen Mary 2“ gibt es eine Mehrklassengesellschaft, den Reich ist nicht gleich Reich. Es gibt Angebote für Normalreiche, für Halbreiche, für Superreiche und auch für Super-Superreiche. Schon bei der Buchung wird man in die entsprechende Kategorie einsortiert, was mit der Kabinenkategorie zusammenhängt. Super-Luxus-Kabine heißt Super-Luxus-Einstufung.

Hier sei noch zu erwähnen, dass eine gewisse Lady Anson sich bei der Reederei beschwerte, dass es auf der 870 Millionen Euro teuren Queen Mary 2 keine Garagen gäbe und sie ihren Rolls-Royce zu Hause lassen müsse. Auf der fast 40 Jahre alten „Queen Elizabeth 2“ sei dies möglich gewesen. Ja, auch auf einem Luxusliner sind nicht alle Wünsche erfüllbar.

Da gibt es dann zum Beispiel die Kategorien „Princess- und Queens-Grill“, mit eigenem Butler und Concierge-Service. Im ersteren, dem „Princess-Grill“, steht dem Gast 24 Stunden lang und zu jeder jeder Zeit ein Concierge zur Verfügung. In den „Queens-Grill-Kategorien“ sorgt ein persönlicher Butler für alles, was dem Reisenden lästig ist.

Diese Unterteilungen setzen sich auch in den Restaurants fort. Jede Kategorie hat einen eigenen Raum und einen eigenen Service. Für den „Normal-Reisenden“ gibt es das „Britannia Restaurant“, es ist das Hauptrestaurant, das über zwei Decks hinweg 1349 Gästen Platz bietet. Für die Gäste der Kategorien „D8-A1“ ist entweder in der frühen oder in der späten „Sitzung“ ein Tisch für das Dinner reserviert. Hat man sich für eine Kabine der AA-Klasse entschieden, speist man in einem „intimen“ Bereich des Britannia Restaurants. Exklusiv für Gäste der „Princess-Grill-Kategorie P“ bietet dieses Restaurant178 Plätze und exquisite Menüs von Starkoch Daniel Boulud.

Dies ist nur ein kleiner Auszug der Mehrklassen-Gesellschaft an Bord. Man muss sich schon genau informieren. Hierzu ein ganz simpler Tipp: einfach seine finanziellen Möglichkeiten überprüfen, dann öffnet sich die Schublade mit der entsprechenden Kategorie wie von selbst. Speziell in den Kabinen-Ausstattungen zeigen sich die Preisunterschiede. Für die Reichen dieser Welt ist Luxus niemals gleich Luxus. Eines haben jedoch alle Kabinen und Suiten gemeinsam: Zur Standardausstattung aller gehören Bademäntel, Slipper, Canyon-Ranch-Bade-Accessoires, Föhn, Kühlschrank, Safe, Laptop-Anschluss, Direktwahl-Telefon sowie ein interaktives Fernsehgerät mit einer Auswahl an unterschiedlichen Fernseh- und Musiksendern, E-Mail-Zugang sowie ein Anschluss für Digitalkameras.

Doch nackt sind alle Passagiere gleich. Denn der „Canyon Ranch SpaClub“, ein modern eingerichtetes Spa über zwei Decks mit Thalassotherapie-Pool, zahlreichen Anwendungsräumen für Massage- und Schönheitsbehandlungen, Aroma-Dampfbad, finnischer Sauna, Fitness-Center mit modernen Geräten und Gewichten, ist für alle da. Die Nutzung des Fitness-Centers ist kostenlos, die Behandlungen im Spa sind „erheblich“ kostenpflichtig – natürlich auch das Kleopatrabad mit Ziegenmilch.

Das Kino/Auditorium bietet Platz für 473 Gäste. Zum Auditorium umgewandelt ist es ein Planetarium für High-Tech-Vorstellungen, Astronomie-Shows und Virtual-Reality-Filme mit Platz für 150 Gäste. Die größte schwimmende Bibliotheken verfügt über ca. 8000 Bücher in verschiedensten Sprachen sowie eine Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften, ein Computer-Archiv, CD´s und Hörkassetten. Integriert in die Bibliothek ist eine Buchhandlung.

Eine Disco, die an Bord als Nachtclub bezeichnet wird, hat über 250 Sitzplätze sowie Platz für 60 stehende und tanzende Gäste. Es gibt auch eine kleine Bühne für die Band, einen DJ-Pult sowie eine Video-Leinwand und zahlreiche Fernsehbildschirme über der Bar.

„The Zone“ oder „The Play Zone“ ist für Kinder gedacht. Da auch die wohlhabende Menschen Kinder haben, hat man für 27 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren einen eigenen Bereich geschaffen, mit altersgerechten Spielsachen, Spielen, Büchern, Fernsehgeräten und natürlich Computern, aber auch mit eigenem Pool. Und die Kids werden von zwei Kindergärtnerinnen betreut.

Zusammenfassend kann man sagen: Wer sich solch eine Reise leisten möchte, der sollte so lange es nur geht vorher seine Buchung vornehmen und zeitlich sehr flexibel sein, er sollte sich nicht auf ein Reiseziel festlegen. Warum? Auch diese Luxusreederei ist auf den Schnäppchen-Zug der Deutschen aufgesprungen und bietet hin und wieder in der Tat günstige Reisen an. Information kann auch hier bares Geld bedeuten.

Neben der klassischen Transatlantikroute zwischen Southampton oder Hamburg und New York, verkehrt die „Queen Mary 2“ weltweit als Kreuzfahrtschiff.
 

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